vor einiger zeit haben wir hier das abendbrot wieder eingeführt.
na ja, klassisch würde man es vesper nennen.
abends wird bei uns warm gegessen, das heißt pro woche sieben mahlzeiten, die uns alle vier satt und zufrieden machen. das ist aber gar nicht immer so leicht.
die eine mag dies nicht, die andere mag nur das, wir großen mögen gerne gemüse, das mögen die kleinen keineswegs. ich war zerrissen, es allen recht zu machen und köchelte und köchelte jedem sein eigenes süppchen. irgendwann konnte ich nicht mehr!
einmal die woche gibt´s jetzt vesper.
meine bessere hälfte bringt dann immer brot vom bäcker mit und wir mampfen so, was der kühlschrank bietet.
beim neuen thema abendbrot bei "ich back´s mir" fiel mir sofort unser vesper ein.
und beim thema brot fiel mir noch schneller meine schwester ein.
an ihr ist ein großer stern am bloggerhimmel verloren gegangen, besser gesagt, er hat noch nie geleuchtet. mit viel liebe und hingabe backt sie ihre kuchen und zaubert auch manch herzhafte kreation aus dem effeff.
tatatataaaaaaaa
meine erste kooperation steht fest.
herzlich willkommen in der klitzekleinenwelt!
kartoffelbrot

zutaten:
500g weizenmehl 505
100 g weizenmehl 1050
200 g gekochte kartoffeln
2 tl salz
1 tl zucker
3/4 pckg trockenhefe
1 el roggensauerteigpulver (wenn nicht vorhanden 1 ganzes päckchen trockenhefe)
2 el malzmehl
200g naturjoghurt 3,5% fett
300-400 ml wasser
als erstes kartoffeln schälen, kochen, stampfen und ausdampfen
lassen.
man kann aus der hefe, zucker, etwas mehl und etwas wasser einen vorteig machen.
ich mach das aber nicht, sondern mische alles
und lasse das brot
mindestens 2 stunden gehen.
ich mische also alles zusammen. erst alles trockene dann alles flüssige
und knete es mit der küchenmaschine kräftig durch.
dann muss der teig ruhen. je länger er ruhen darf umso besser schmeckt das brot.
ich mache es immer in einer größeren kastenform.
man kann aber auch
einen kleinen leib formen.
vor dem backen mit etwas mit mehl bestäuben und
einschneiden.
bei ober- und unterhitze 200°C ca. eine stunde backen.
noch kurz was zum malzmehl.
das malzmehl im teig macht eine
knusprige kruste und einen herzhaften geschmack.
bei uns hier gibt es das bei der mühle in oferdingen zu kaufen.
dort gibt's auch das sauerteigpulver.
und zu diesem leckeren brot gibt´s von mir einen
auberginen-dip
zutaten:
3 auberginen
2-3 el mayonaise
1 mittelgroße zwiebel
salz
pfeffer
einen schuss essig
zubereitung:
die auberginen mehrmals einritzen und auf einem backblech im ofen garen, bis sie gar sind.
gut auskühlen lassen.
in der zwischenzeit die zwiebel fein würfeln und goldbraun andünsten.
ebenso auskühlen lassen.
dann die aubergine schälen, das lässt sich nun prima machen.
eventuelle reste mit der stumpfen seite eines messers abschaben.
fein hacken, immer wieder in alle richtungen schneiden,
bis sich eine gleichmäßige masse bildet.
diese wird mit mayo, salz, pfeffer und einem schuß essig abgeschmeckt.
fertig ist der dip.
zusammen mit dem brot, ist das für mich eine geniale grundlage für´s vesper.
ich geniesse das reichhaltige gemüseangebot im sommer und verschlinge den "vinnete-salat".
so wird der nämlich bei unseren eltern genannt.
was sonst noch auf unserem tisch steht?
wurst, käse, butter, tomate,
zakuska, spiegeleier, ...
na? seid ihr inspiriert?
auf eure erfahrungen beim nachbacken bin ich gespannt!
viel spaß beim stöbern!
ich werde mich jetzt auch auf die suche nach neuen ideen machen.
vielen dank an die liebe brotbackfee! meine kleine lotte hat das brot zu jeder tageszeit verschlungen.
dafür gibt´s die volle punktzahl mit sternchen und herzchen