Mittwoch, 8. Mai 2019

mein alltime-favourite: schokolierte cornflakes

was haben weihnachten, ostern, geburtstag...und alle anderen feiertage so gemeinsam?
ja, richtig. immer schenkt irgendjemand schokolade. 
unsere süßi-schublade wird nie so richtig leer.




eine möglichkeit, der schokolade neues leben einzuhauchen 
sind schoko-cornflakes häufchen.
wir nennen sie ja nach dem markenprodukt, 
allerdings mache ich hier ja keine werbung, gelle?

bis jetzt habe ich viele glückliche gesichter 
beim verkosten der kleinen häppchen beobachten können. 
ratzfatz waren schüsseln, schalen und dosen leergefuttert.

die rezeptur dafür besteht nur aus 3 zutaten und ein wenig zeit.

schokolade
mandelblättchen 
cornflakes

die schokolade wird bei niedrigster temperatur über dem wasserbad geschmolzen. 
das dauert eine weile und erfordert etwas geduld. 
da ich nicht so der typ bin, dabei genüsslich zuzusehen, 
mache ich die ein oder andere hausarbeit nebenher. 
kurz bevor alles geschmolzen ist, röste ich die mandelblättchen in einem topf an 
und lasse sie anschließend etwas abkühlen.
die letzten kleinen schokostückchen verrühre ich in der warmen schokomasse 
bis sich alle aufgelöst haben. dann gebe ich die gerösteten mandeln dazu 
und rühre sie kurz in die masse ein. 
cornflakes gebe ich in mehreren portionen dazu. 
erst wenn alle flakes mit schokolade bedeckt sind, 
gebe ich nochmal eine kleine handvoll dazu. 
ich mag es, wenn die schokoladenschicht eher dünn ist. 
nun mit zwei kleinen löffeln häufchen auf ein mit butterbrotpapier belegtes blech machen. 
das dauert wieder eine weile. wenn die geduld aber nicht ausreicht, 
dann einfach in ein mit butterbrotpapier ausgelegtes, flaches gefäß einfüllen.
bei zimmertemperatur wieder abkühlen lassen.
anschließend in streifen schneiden und diese in stücke brechen.
die häufchen in einer metalldose aufbewahren.




lange steht die dose hier nicht rum, hihi
gutes gelingen




Sonntag, 5. Mai 2019

ein spaziergang im mai - der winter will nicht so recht loslassen


vom frühstückstisch aus sah man heute morgen nur noch nebelsuppe
erst mittags leuchtet unser hausberg immer wieder dramatisch 
im wechsel zwischen sonne und wolken. 
nach dem mittagessen wagen wir uns hinaus, 
haben das ziel unseres spaziergangs an einer bank in der nähe festgelegt. 
mit aller mühe trotzen wir dem eisigen wind und dem schneeregen, 
der uns am ziel gesellschaft leistet. 
nur kurz halten wir es dort aus, die kinder erklimmen einen baum 
und wir machen uns auf den heimweg



 durch das triste wetter können wir trotzdem ein paar farben erkennen. 
man muss nur ganz genau hinsehen. 


und auch schwarz uns weiß können ganz interessant sein. 
die kinder haben eine große freude daran!



Donnerstag, 31. Januar 2019

französischer apfelkuchen und schwäbisches savoir vivre

savoir vivre


substantiv, neutrum [das]
bildungssprachlich
die kunst, das leben zu geniessen
lebensart, weltläufigkeit

 der winter schenkt uns gerade ein wenig schnee. unser großes mädel hat draussen spaß beim schneemann bauen, schlitten fahren und einfach nur rumhängen und nass werden. 
               am fuße der schwäbischen alb haben wir hier ein paar skilifte in der nachbarschaft.

diesen sonntag sind wir mit kind und kegel auf die piste. 
bis erstmal alle ausstattung  zusammengetragen war und alles im auto war, 
grenzte schon an einen kleinen kraftakt. 
da war das kuchenbacken davor quasi entspannter.




und so geht ihr vor, wenn ihr auch mal so richtig geniessen wollt!

die zutaten sind:
200g butter
280g zucker
4 eier
1 prise salz
1 pck vanillezucker
400g mehl 
1 pck backpulver
etwas rum oder rumaroma
1kg äpfel

für den belag:
20g zerlassene butter
80g zucker
2 kleine eier

zuerst werden die butter und der zucker mit dem puderzucker und einer prise salz schaumig gerührt. die eier einzeln zugeben. mehl und backpulver mischen und unterheben. 
im originalrezept werden die äpfel geschält und in stücken unter den teig gemischt.
ich habe die äpfel geschält und in scheiben in den teig hineingedrückt. 
bei 160°C ca 40 min backen. 




nach einer halben stunde habe ich die flüssige butter mit dem zucker verrührt und ein paar minuten ziehen lassen. kurz vor ende der backzeit kommen die eier dazu. mit einem schneebesen eine homogene masse anrühren. auf dem noch heißen kuchen verteilen und mit nüssen bestreuen. 
erneut 20min. backen.

voilá
fertig ist dieser fluffige kuchen. 




nun ist zeit zum geniessen!
der kuchen ist mit heißem tee in der thermoskanne ebenso outdoorfähig, wie er drinnen mit einer ordentlichen portion sahne und kaffee bestens funktioniert!
dieses rezept wird auf jeden fall in unser familienrepertoire wandern. 

ski heil
entspannt und glücklich sind wir wieder zu hause angekommen. 
dort haben wir gleich wieder was vom kuchen gegessen, aber klar doch!



diese rezept ist teil einer kleinen aber feinen sammlung, die ich von meinen kolleg*innen bekommen habe. aus diesen rezepten möchte ich eine kleine serie hier auf dem blog machen. dies hier ist der allererste teil!

Dienstag, 1. Januar 2019

von helden, visionen und berg- und talfahrten im jahre 2018

dieses jahr hielt einiges für uns bereit

freudenfeste, 
abschiedsfeste, 
jubiläumsfeste, 
ausgefallene feste,
traditionelle feste



 

den ersten richtig erholsamen urlaub seitdem wir kinder haben
einen gigantischen und nicht enden wollenden sommer und einen verlängerten herbst




es gab momente des glücks aber auch momente der trauer und verzweiflung,
es gab helden in meinem leben,
und ich hoffe, auch wir konnten für andere zumindest kleine helden sein. 
es gab momente, in denen wir zusammenrücken mussten,
uns durchbeißen und gegenseitig unterstützen mussten, 
es gab momente, in denen ich von anderen getragen wurde.


ich habe mich von menschen verabschiedet, 
von mancher denkweise 
und von vielen dingen, 
die sich hier angesammelt hatten und ich meinte, sie noch zu brauchen. 
viele schränke, schubladen und kisten habe ich geleert, ausgemistet und neu eingeräumt. 
das machte mich im kopf so klar und doch war es nicht das heilmittel für meine innere unruhe. 


neue visionen beeinflussten mein arbeitsleben.
dieses wort: vision ist wahrlich lange zeit negativ behaftet gewesen. 
zu sehr verbunden war sie mit drastischen veränderungen und ließ den so groß geschriebenen teamgedanken und den zusammenhalt im team bröckeln.


und wenn ich so zurückdenke an die letzten wochen, an die berg- und talfahrten, an die glücklichen und an die nervenaufreibenden momente, wird mir klar:

eine vision zu haben ist doch etwas gutes. 

es besagt nämlich, dass ich einen plan habe.
jeder sollte einen plan haben.
klitzekleine pläne,
kleine pläne,
große pläne,
irgendeinen plan.
und nur diese vision vor augen treibt mich an. 

deshalb will ich danke sagen für all die schönen, berührenden und glücklichen momente, 
aber auch danke sagen für den beistand in weniger schönen und enttäuschenden momenten. 
für die völlig unerwartete unterstützung meiner vision 
- auch wenn es nicht dazu kam, sie in die tat umzusetzen.
so sind jetzt doch schon kleine schritte getan


wem möchtet ihr in diesem jahr danken?


in einem überaus verzweifelten moment presste meine große tochter heraus:
“mama, du hast doch für alles eine lösung!“ 
ich habe sie eben nicht immer parat, die richtige lösung!
aber 2019 kann gerne kommen.

ich bin bereit. 

ich werde - wie jedes jahr aufs neue - mein bestmöglichstes geben
für meine famillie, meine freunde und mich selbst!


happy new year










Samstag, 20. Oktober 2018

kastanienwurfbälle - herbstbasteleien mit den kids


unsere kids bringen täglich fundstücke mit nach hause.
kastanien
bucheckernschalen
blätter
steine
äste
eicheln
walnüsse...

zu beginn lag hier überall etwas davon herum. ein bisschen was auf der treppe am eingang, etwas auf der zentralen fensterbank in der küche, ein teil bleibt tagelang in den taschen...
letztes jahr haben wir einen sammelteller begonnen. das ist ein teller oder eine schale, in der alle fundsachen hineingelegt werden. in der mitte steht eine kerze.

die kastanien fangen irgendwann an zu schimmeln, wenn sie nicht ausreichend belüftet sind.
zur besseren verwertung haben wir dieses jahr wurfbälle aus den kastanien gebastelt.


dazu benötigt man:
krepppapier (oder schmale stoffstreifen)
schnur
kastanien
schere
akuschrauber mit dünnem bohrer

zunächst hatte ich buntes krepppapier in streifen geschnitten. während die kids sich verschiedene farben kombinieren konnten, habe ich die kastanien  mittig durchbohrt. mit hilfe einer stumpfen sticknadel habe ich eine paketschnur durch das loch gezogen. daran haben wir die papierstreifen gebunden. auf der gegenüberliegenden seite der streifen nochmals einen knoten machen, damit die schnur nicht wieder herausrutscht. die kids konnten wählen, ob sie eine lange schnur zum schwingen der kastanie dran lassen wollen, oder ob die schnur kurz abgeschnitten wird.

auf der wiese hinter dem haus haben sie dann das werfen ausrobiert. am besten gefallen mir persönlich jedoch die kastanien mit schnur zum schwingen. da findet auch das kind in mir gefallen daran.

da sich kastanien bei guter lagerung auch sehr lange halten können, gibt es auch die nachhaltigere methode, die papierstreifen durch grob gerissene stoffstreifen zu ersetzen.
diese idee spornt zum werfen an und übt mit einer leichtigkeit das fangen, sie ist somit perfekt geeignet, unsere große zum üben zu animieren.







Donnerstag, 18. Oktober 2018

sommeridylle in unserem garten

ach, was haben wir dieses jahr unseren garten geniessen können.
wir wurden hier mit bestem wetter überschüttet.
mit beständigkeit und durchhaltevermögen sind wir durch unseren garten gegangen und haben pflänzchen für pflänzchen gehegt und gepflegt.
vieles hat dies gut angenommen und und gedankt mit den leckersten früchten. die ersten blaubeeren konnten wir vom strauch ernten. diesen geschmack findet man in keiner packung aus dem supermarkt. und auch die benachbarten himbeeren sehen vielversprechend aus.
von der sonne verwöhnt und mit liebe überschüttet










im gemüsebeet sah man täglich veränderungen. leider auch beim unkraut.
die größte überraschung waren die triebe von 2 schrumeligen kartoffeln, die wir angeflanzt hatten.
das machte mich unheimlich stolz! aber noch war keine reiche und vor allem leckere ernte in sicht.
durchhalten und dran glauben.
die tomatenflanzen stehen unter besonderer aufsicht, sie wachsen hervorragend und jeder noch so leine seitentrieb, der das wachstum der früchte mindert wird gegeizt. es macht richtig spaß, sie in form zu halten und ihnen die bestmöglichen bedingungen für eine reiche ernte zu verschaffen.
bevor wir in den sommerurlaub fahren, stehen sie ganz manierlich da und es scheint, unsere urlaubsvertretung wird fürs giessen mit naturalien belohnt werden.


 

 

 

die blühflanzen stehen in vollem saft und entwickeln eine herrliche leuchtkraft in ihren farben.
unser jasminstrauch ist übersäht mit blüten. die pfingstrosen knicken wegen ihren schweren blütenköpfen schier um.

mit spaß und freude haben wir in unserem garten fürs leben gelernt.
aber vor allem geniessen wir das viele grün um uns herum!


Montag, 7. Mai 2018

garten leben - vorfreude auf den garten im sommer

erst seit wir einen garten haben, ist mir bewusst, wie sich darin doch das leben selbst darin spiegelt.
im garten hat jede jahreszeit seinen reiz.


die schönste jahreszeit ist für mich der sommer.
alles blüht. der garten und die terrasse sind das zweite wohnzimmer. man ist immer an der frischen luft. kann barfuß durchs gras laufen. an den reichlich blühenden blumenbeeten vorbeischlendern, das gemüsebeet abernten.
es ist die glücklichste und unbeschwerteste zeit im gartenjahr. man kann den garten genießen.
die größte aufgabe ist, die pflanzen mit genügend wasser zu versorgen. man muss beständigkeit an den tag legen und durchhaltevermögen. der tägliche rundgang hat für mich etwas mit routine zu tun. gerade wenn es sehr heiß ist, muss man sich um jedes noch so kleine pflänzchen sorgen.



im herbst wird der garten schon wieder auf die kälteren jahreszeiten hergerichtet. es blüht weniger, dennoch ist es eine schöne zeit. der sonnenhut steht noch hoch im beet.
im garten muss man anpacken. da ist praktisches wissen nötig.
von meinem papa bekam ich einst eine unterweisung, wie man rosenbüsche zurückschneidet. etwas zaghaft, aber mit der zeit doch selbstbewußt, schnitt ich jahr um jahr zurecht und zurück. omas rosen erfreuten immer wieder uns und auch die nachbarn. einmal unterstützte mich mein papa wieder beim schneiden. er ging etwas beherzter, um nicht zu sagen rigoroser mit dem abschneiden um. als die arbeit beendet war, gebe ich zu, war ich am zweifeln: ob die rosen im nächsten jahr wieder wachsen würden?

und dann kam ein weiterer aspekt im gartenleben dazu: vertrauen
denn, die büsche wuchsen wieder wie eh und je. ich musste nur darauf vertrauen.

meditative arbeiten machen mir am meisten spaß. ich könnte stundenlang und gedankenversunken verblühte blumenköpfe abschneiden. gerne alle einzeln.
lavendel abschneiden. kein problem! stuuuundenlang - wenn die kinder mich lassen, hahaha.

in dieser jahreszeit muss man eine vision haben vom garten, wie er im kommenden jahr aussehen soll. man braucht vorstellungskraft, kreativität.
man geht in vorleistung, investiert in die zukunft und pflanzt frühlingszwiebeln.



der graue winter ist nicht mein freund. trotzdem tut sich etwas im garten. unter der schützenden reisigschicht warten die frühblüher auf ihren einsatz. bei schnee und eis versorgen wir unsere heimischen vögel mit fettfutter. einzelne büsche haben wir mit lichterketten beleuchtet. es herrscht eine heimelige stimmung und wir freuen uns beim heimkommen auf das licht, das uns den weg leuchtet.
der winter lehrt uns, dass alles und jeder einmal eine pause braucht. zeit zum innehalten, um neue kräfte zu sammeln. man kann auf einen möglichen neuanfang vertrauen.



 


im frühling wird man für all seine vergangene arbeit belohnt. angst und bangen werden zerstreut, wenn die ersten grünen spitzen aus dem boden hervorstechen. nun muss man weiter in vorleistung gehen und samen aussäen, jungpflanzen vorziehen und auf die zeit im blumen- und gemüsebeet vorbereiten. bloß nichts überstürzen. nach schritt 1 kommt schritt 2. es zeigt sich bald, ob der ein oder andere rückschnitt gelungen ist. meistens bekommt man nächste saison eine zweite chance. oder man entscheidet sich für einen anderen weg, versucht eine andere möglichkeit.

genuss
beständigkeit
durchhaltevermögen
routine
fürsorge
praktisches wissen
zweifel und vertrauen
meditation
vision, vorstellungskraft
kreativität
ruhe
kraft tanken
harte arbeit

so lassen sich einige parallelen ziehen zwischen dem leben und der gartenarbeit.






auf in den garten, dort lernt man für´s leben.
viel spaß und freude wünsche ich euch im grünen.