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Freitag, 8. Januar 2021

schweinsohren - ein schmalzgebäck zaubert leuchtende kinderaugen

die tage verlaufen gleichförmig, 

aber langweilig wird uns nicht.

 

aufgrund der aktuellen situation (ich hasse diese formulierung mittlerweile...) sind hier traditionen und sinnvolle beschäftigungen sehr willkommen. das erste traditionelle datum im neuen jahr ist der 6.januar - der tag der hl. 3 könige.

da gibt es 

 schweinsohren 

den teig stellt man her aus:

500g mehl, 2 eier, 250ml warmer milch, 30g zucker, 1 el margarine, 1 würfel hefe, salz

dafür die zutaten , incl. der vorher in der milch aufgelösten hefe schnell zu einem teig verkneten und zugedeckt an einem warmen ort gehen lassen. dann ausrollen und quadrate von ca. 7cm länge schneiden. diese schräg auf kurze, aufgerollte papierstreifen wickeln und mit einem faden locker umwickeln. in einer pfanne mit viel öl fritieren, bis die ohren goldbraun sind. das papier lässt sich lösen, wenn die schweinsohren abgekühlt sind. zum schluss in zimt/zucker wälzen. 

 


bis heute noch kommt bei meinen eltern ein teller mit schweinsohren auf den kaffeetisch. ich kann mich noch erinnern, wie aufgeregt wir als kinder waren wegen diesem leckeren schmalzgebäck. mit adleraugen kontrollierten wir diese eine stelle, an der die münze versteckt sein konnte. zuerst durften wir kinder aussuchen und dann griffen die erwachsenen zu. damals musste man unter umständen ein paar mal zulangen, bis man fündig geworden war. heute ist die oma gnädig und hilft dem glück ein wenig auf die sprünge. jede enkelin bekommt ein eigenes öhrchen mit münze und darf sich dann, ja nur dann fühlen, wie ein könig!

wir hoffen, dass wir bald wieder besuch zum schlemmen einladen können, wie wir das hier gemacht hatten. damals habe ich sogar eine einladung gebastelt. das wünschen wir uns sehr! aber dieses jahr schlemmen wir die schweinsohren alle selbst auf.

Freitag, 1. Januar 2021

piroggen - soulfood mit tradition



wenn es draussen ungemütlich ist, da gelüstet es mir besonders nach guter hausmannskost.
diesmal habe ich etwas neues für uns ausprobiert, allerdings nach eigenem geschmack abgewandelt.


piroggen

zutaten
für den teig:

150g saure sahne, 2 eier, 350g mehl, 1/2 tl backpulver und eine prise salz zu einem geschmeidigen teig verkneten. in folie gewickelt im eisschrank kühlen. 

die füllung habe ich etwas abgewandelt, nachdem meine große erwähnte, dass sie gerne möhrchen essen möchte. insgeheim hatte ich den plan, die möhrchen für meine kleine zu verstecken, hihi. (spoiler: hat leider nicht funktioniert, aber sie hat immerhin probiert...)

3-4 mittelgroße kartoffeln kochen.
währenddessen für die füllung zunächst eine zwiebel in öl anrösten, bis sie goldbraun ist. 2 dicke möhren fein raspeln und zu den zwiebeln geben. mit anrösten und mit salz, pfeffer und sonstigen lieblingskräutern würzen. die gekochten kartoffeln in die weichen möhren hineindrücken und vermengen. erneut abschmecken und abkühlen lassen. 

den teig nun ausrollen und kreise daraus ausstechen. eine kleine menge der möhren-kartoffel-mischung auf die kreise geben, diese in der hälfte umklappen und mit einer gabel rundum zudrücken. in kleinen mengen ca. 5 minuten in salzwasser kochen. 

während die portionen garen, kann man gut den dip für die piroggen zubereiten. dafür einen ganzen becher und den rest der sauren sahne, die man für den teig benötigt mit etwas zitronensaft, schnittlauch und salz und pfeffer verfeinern. 

die fertigen piroggen werden nun in einer pfanne von beiden seiten goldbraun angebraten und zusammen mit dem dip aufgetischt. dazu passt ein frischer salat oder auch (ofen-) gemüse nach belieben. hier schmeckten sie auch lecker mit fischstäbchen oder leberkäse dazu.


 

das essen war super lecker.
wenn ich allerdings vorher gewußt hätte, dass der aufwand doch so groß ist, hätte ich es mir nochmal überlegt....mich machte der hinweis im rezept auch nicht stutzig, der sagte, dass piroggen meist gemeinsam mit mehreren zubereitet werden für festtage. jetzt verstehe ich, wie das wohl gemeint ist.


der vorteil allerdings war, dass ich am folgetag keinen aufwand hatte mit der zubereitung der restlichen piroggen. vom dip war ebenfalls noch etwas vorhanden und ich konnte dem abendessen entspannt entgegensehen.



ich wünsche gutes gelingen, viel liebesmühe bei der herstellung und einen gute appetit. jeder isst so viel er kann, nur nicht seinen nebenmann!

Sonntag, 26. März 2017

was omas und opas alles noch wissen - familienwissen erhalten

vor ein paar tagen las ich in einem instagram feed einen tipp, sich doch insiration für blogposts auf ratgeber plattformen, wie "frag mutti.de" .... zu holen. dort sind themen zu finden, die anderweitig im netz nicht ausreichend dokumentiert sind und weitere infos benötigen.
mein erster gedanke: cool, das muss ich auch machen. mein blog ruht etwas und ich bin auf der suche nach dingen, die ich hier zeigen kann.
ein paar tage trug ich diesen gedanken mit mir rum und mit etwas abstand zu dieser anregung, machte ich mir meine eigenen gedanken.




wie schade ist es, dass man sich seine infos im internet, so anonym holen muss. warum holen wir uns nicht tipps von der echten mama oder der oma? vom vater oder dem opa?
schon lange versuche ich mir vieles von den älteren generationen an wissen einzufordern.

und da kam mir ein bericht in den sinn, über den zusammenschluß einer seniorengruppe mit einer kinderbetreuung. beide gruppen profitieren doch so sehr voneienander!
meine oma, also die uroma meiner kinder sprudelt bei jedem treffen mit den mädels nur so vor freude und sagt ein gedicht nach dem anderen auf, singt "alte" kinderlieder vor und freut sich an den mädels. das liegt natürlich auch daran, dass sie sich viel zu selten sehen. und auch die mädels machen ihr eine freude, indem sie ihr (mehr oder weniger aufmerksam) zuhören.
wie schön ist es, von oma oder opa ein lustiges fingerspiel beigebracht zu bekommen,  ein puzzle zu machen, mit dem schon der papa damals gespielt hatte, da ist abwechslung geboten, da ist wieder leben in der bude!
das gefühl, gebraucht zu werden stärkt menschen jeden alters! von diesem zusammenkommen profitieren beide seiten.




warum holt man sich das neueste hippe rezept für ein gericht mit den hippen zutaten quinoa, amaranth..... im internet, aber die spätzle kommen aus der tüte und werden nur schnell aufgekocht. wie man spätzle selber macht, wäre doch auch mal interessant. also bitte nicht falsch verstehen, ich bin nicht für stillstand, für das verbleiben in der "steinzeit". 
aber ich finde, die basics sind doch auch wichtig!
ich bin dafür, dass man öfter mal nachfragt. persönlich bei mutti oder omi, wie man bestimmte sachen macht. was erinnert euch an eure kindheit? welches gericht schmeckt bei mutti am besten?
welches gedicht hat opa immer den enkeln vorgetragen, welcher kuchen durfte auf omas kaffetafel nie fehlen. was muss man über blumen und pflanzen wissen? ich bin dafür, rechtzeitig zu fragen, nicht aufzuschieben bis es irgendwann zu spät ist. was gab es früher bei den eltern und großeltern für rituale? macht euch bewußt, was eure eltern und großeltern an schätzen mit sich tragen. natürlich kann man irgendwann und jederzeit auf so einer ratgeber plattform nachfragen oder nachlesen. 
wieviel schöner ist es, diese infos bunt ausgemalt und lebendig zu erhalten.
wie schön ist es doch, sich zu besinnen, auf das was man in der eigenen kindheit mit den eltern unternommen hat. ausflüge in die nähere umgebung, spaziergänge zu aussichtspunkten, frische luft und abenteuer, die spannender nicht hätten sein können. kleine schätze vom wegesrand zu sammeln: schnecken, blätter, stöcke, samen... weg mit den handys und spielkonsolen, fernsehen!




als ich noch zur grundschule ging, hatte mein opa hatte früher einen kleinen garten ums haus. dort pflanzte er ringelblumen an, um daraus salbe zu gewinnen. das wird mein neuestes retro-projekt.
die ringelblumensamen sind gekauft, die kids können das pflanzen, wachsen und die weitere verarbeitung mit begleiten und am ende die eigene zaubercreme später selbst benutzen.

lasst uns ausprobieren, was unsere eltern und großeltern gemacht haben, lasst es uns mit unseren eigenen einflüssen einfärben.
bald werden wir das glück haben, dieses wissen an unsere kinder und enkelkinder wieterzugeben.




Samstag, 27. August 2016

ich back´s mir - abendbrot




vor einiger zeit haben wir hier das abendbrot wieder eingeführt.
na ja, klassisch würde man es vesper nennen.
abends wird bei uns warm gegessen, das heißt pro woche sieben mahlzeiten, die uns alle vier satt und zufrieden machen. das ist aber gar nicht immer so leicht.
die eine mag dies nicht, die andere mag nur das, wir großen mögen gerne gemüse, das mögen die kleinen keineswegs. ich war zerrissen, es allen recht zu machen und köchelte und köchelte jedem sein eigenes süppchen. irgendwann konnte ich nicht mehr!
einmal die woche gibt´s jetzt vesper.
meine bessere hälfte bringt dann immer brot vom bäcker mit und wir mampfen so, was der kühlschrank bietet. 





beim neuen thema abendbrot bei "ich back´s mir" fiel mir sofort unser vesper ein.
und beim thema brot fiel mir noch schneller meine schwester ein.
an ihr ist ein großer stern am bloggerhimmel verloren gegangen, besser gesagt, er hat noch nie geleuchtet. mit viel liebe und hingabe backt sie ihre kuchen und zaubert auch manch herzhafte kreation aus dem effeff.

tatatataaaaaaaa
meine erste kooperation steht fest.
herzlich willkommen in der klitzekleinenwelt!



kartoffelbrot





zutaten:

500g weizenmehl 505
100 g weizenmehl 1050
200 g gekochte kartoffeln
2 tl salz
1 tl zucker
3/4 pckg trockenhefe
1 el roggensauerteigpulver (wenn nicht vorhanden 1 ganzes päckchen trockenhefe)
2 el malzmehl
200g naturjoghurt 3,5% fett
300-400 ml wasser



zubereitung:
als erstes kartoffeln schälen, kochen, stampfen und ausdampfen lassen. 
man kann aus der hefe, zucker, etwas mehl und etwas wasser einen vorteig machen.
ich mach das aber nicht, sondern mische alles
und lasse das brot mindestens 2 stunden gehen. 
ich mische also alles zusammen. erst alles trockene dann alles flüssige
und knete es mit der küchenmaschine kräftig durch.
dann muss der teig ruhen. je länger er ruhen darf umso besser schmeckt das brot. 
ich mache es immer in einer größeren kastenform.
man kann aber auch einen kleinen leib formen. 
vor dem backen mit etwas mit mehl bestäuben und einschneiden. 
bei ober- und unterhitze 200°C ca. eine stunde backen. 

noch kurz was zum malzmehl. 
das malzmehl im teig macht eine knusprige kruste und einen herzhaften geschmack. 
bei uns hier gibt es das bei der mühle in oferdingen zu kaufen.
dort gibt's auch das sauerteigpulver.

und zu diesem leckeren brot gibt´s von mir einen 

auberginen-dip
 

zutaten:
3 auberginen
2-3 el mayonaise
1 mittelgroße zwiebel 
salz
pfeffer
einen schuss essig

zubereitung:
die auberginen mehrmals einritzen und auf einem backblech im ofen garen, bis sie gar sind.
gut auskühlen lassen.
in der zwischenzeit die zwiebel fein würfeln und goldbraun andünsten.
ebenso auskühlen lassen.
dann die aubergine schälen, das lässt sich nun prima machen.
eventuelle reste mit der stumpfen seite eines messers abschaben.
fein hacken, immer wieder in alle richtungen schneiden,
bis sich eine gleichmäßige masse bildet.
diese wird mit mayo, salz, pfeffer und einem schuß essig abgeschmeckt.
fertig ist der dip.




zusammen mit dem brot, ist das für mich eine geniale grundlage für´s vesper.
ich geniesse das reichhaltige gemüseangebot im sommer und verschlinge den "vinnete-salat".
so wird der nämlich bei unseren eltern genannt.
was sonst noch auf unserem tisch steht?
wurst, käse, butter, tomate, zakuska, spiegeleier, ... 

na? seid ihr inspiriert?
auf eure erfahrungen beim nachbacken bin ich gespannt!
noch mehr inspiration findet ihr in der "ich back´s mir" sammlung bei claretti von tastesherriff
viel spaß beim stöbern!
ich werde mich jetzt auch auf die suche nach neuen ideen machen.

vielen dank an die liebe brotbackfee! meine kleine lotte hat das brot zu jeder tageszeit verschlungen.
dafür gibt´s die volle punktzahl mit sternchen und herzchen







Montag, 8. August 2016

marmelade - sommer im einmachglas oder gaumenfreuden für den winter

der sommer verwöhnt uns ja dieses jahr nicht gerade übermäßig.
wir genießen hier jeden sonnenstrahl und lassen es uns gut gehen.
wir essen frisches obst, gehen auf den markt und holen nachschub. regional schmeckt es am besten, obwohl ich zugebe, dass wir auch viel obst und gemüse vom discounter haben.




nachdem ich vor ein paar monaten den holunderblüten verfallen bin, hat es mich gepackt. 
erdbeeren, bananen, pflaumen, aprikosen, apfelsaft und ananassaft 
habe ich zu marmeladen und gelees verkocht.

da sind entstanden:
erbeermarmelade mit banane 
erdbeermarmelade mit ananas- und limettensaft
pflaumenmarmelade mit ananas- und limettensaft
aprikosenmarmelade
...und da ist noch mehr potential vorhanden.




das prinzip ist ganz einfach
3 teile reifes, aromatisches obst
1 teil gelierzucker 3:1
saft einer zitrone oder limette

das obst pürieren und mit dem gelierzucker vermischen
nach packungsanweisung aufkochen und in sterile einmachgläser abfüllen. 
kurze zeit auf dem kopf abkühlen lassen. 

für´s erste ist es mal genug, wir haben jetzt jede menge marmelade auf vorrat.
ich freue mich schon auf die nächste saison. bis dahin lege ich eine liste mit all meinen kombinationsmöglichkeiten an und werde beim frühstück im winter an die schönen sommertage denken, in denen die marmeladen entstanden sind.




einen kleinen einblick hinter die kulissen möchte ich heute noch kurz geben.
meine fotos mache ich meist dann, wenn meine kleine lotte schläft. in windeseile suche ich meine sachen zusammen und lege los. mein allerliebster standort zum fotografieren ist momentan ein tisch, der im garten unseres nachbars steht. dort, unter einem gigantisch großen walnussbaum, entstehen im licht und schatten gerade viele meiner bilder.

heute habe ich mal wieder in windeseile meine sachen zusammengetragen. 
meine große wollte auch fotos machen mit ihrer digicam und suchte ihrerseits ein paar dekosachen zusammen. voller eifer war sie bei der sache und machte mich richtig stolz 
ich denke, meine nachfolge ist gesichert, hihi


Donnerstag, 7. Juli 2016

holunderfieber - holunderblütensekt

die holunderblütenzeit dauert nicht lange
ich liebe diesen wunderbaren duft, 
der sich in der nähe eines blühenden busches wohlriechend verteilt.

schon seit jahren machen wir hier in der familie holunderblütensekt oder sirup.
jahr um jahr ist es spannend, ob der zu perlen beginnt, 
oder ab man ihn "nur" als schorle trinken kann - und das ist ja auch schon unheimlich lecker. 
diese herrliche kombi aus holunder und zitrone passt hervorragend 
in einen entspannten, sonnigen sommertag. 




auch dieses jahr habe ich das rezept hervorgeholt und fleißig geschnippelt und gerührt.
und ich kann schon vorab sagen, es ist entspannung und spannung pur!

zutaten:
5l wasser
10 blütendolden
5 zitronen
750g zucker
4el essig

zubereitung:
die blütendolden werden vorsichtig abgespült und von etwaigen käfern und getier befreit.
jawohl, die sind echt bio, also ungespritzt und eben auch beliebt beim krabbeltier.
in einen ausreichend großen topf werden alle zutaten eingefüllt.
bei mittlerer hitze wird die mischung vorsichtig erwärmt 
und so lange gerührt, bis der zucker sich aufgelöst hat. 
die zitrone immer wieder etwas quetschen, damit der saft entweicht.
vorsicht ist geboten, es darf nicht köcheln!
 den topf vom herd nehmen und über nacht durchziehen lassen.

wer jetzt noch nicht entspannt ist vom gemächlichen rühren, 
der wird es auf jeden fall am nächsten tag sein: mmmmmh!!! 
dieser duft, der durch das haus zieht. hier ist es noch entspannend.
das ist nur noch durch plätzchenduft zu toppen.

am nächsten tag die blütendolden und die ausgedrückten zitrone entnehmen 
und in heiß ausgespülte flaschen abfüllen.
blütenreste und das fruchtfleisch der zitrone mit einem sieb vorher auffangen, 
sonst bildet sich schimmel an der oberfläche.
die flaschen sollen kühl und dunkel gelagert werden. am besten im keller. 





schon nach 1-2 wochen kann der holundersaft zu perlen beginnen. 
das ist bei uns bei jeder ladung unterschiedlich. schließlich macht man das ja immer nach demselben rezept, jedoch gibt es gute und schlechte und auch ganz schlechte jahrgänge...


 


 wir freuen uns an diesem guten jahrgang, der sekt perlt hervorragend und schmeckt prima!
ich hab herausgefunden, dass der sekt gut gekühlt mit einer limette und pfefferminzblättern am besten schmeckt. und auch die kinder freuen sich dieses jahr, denn es gibt auch flaschen, die perlen nicht und können somit auch von ihnen als schorle getrunken werden.
ist das nicht perfekt?

habt ein schönes sonniges wochenende!
ich werde jetzt noch schnell eiswürfel nachproduzieren.
die nächsten tage soll es heiß werden...

Donnerstag, 19. März 2015

niedernauer kartoffeln


diese art von kartoffeln lernte ich erst bei meiner schwiegermutter kennen.
und neidlos muss ich eingestehen, ich bekomme die nicht so hin wie sie!!!
da steckt noch ein ungeahntes geheimnis dahinter.

dabei ist das rezept ganz einfach:
kartoffeln in salzwasser kochen, schälen und in einer pfanne leicht anbraten. währenddessen
einen becher saure sahne,
1 eigelb,
salz und pfeffer
gut vermengen.


die masse zu den kartoffeln geben und stocken lassen
bei bedarf mit salz und pfeffer nachwürzen.
fertig



Sonntag, 22. Februar 2015

vogelnester - hackbraten deluxe



hackbraten  - ein essen, das gut vorbereitet so ganz alleine für sich kochen kann.


und so geht´s:
3 eier weich kochen und schälen
die masse für den hackbraten zubereiten mit 500g hackfleisch, einem ei, einem halben altbackenen weckle in milch aufgelöst, salz und pfeffer nach belieben. ich mache immer noch einen schuss tomatenmark und wenn ich gerade welchen im kühlschrank habe, auch noch einen halben teelöffel senf dazu.
die gekochten eier werden in das hackfleisch eingebettet und umhüllt.



in der zwischenzeit habe ich eine zwiebel, eine stange lauch, zwei karotten, stangensellerie, eine handvoll grüne bohnen, eine petersilienwurzel und 5 getrocknete tomaten scharf angebraten. das gemüse aus dem topf nehmen und nochmals etwas öl dazu geben.
die kugeln werden darin von allen seiten angebraten.

das ganze mit wasser ablöschen und das gemüse nochmals dazugeben. salzen und pfeffern.
bei mittlerer temperatur mindestens eine halbe stunde köcheln lassen.

die vogelnester aus dem topf nehmen und die soße gut pürieren. bei bedarf nochmal nachwürzen.
dazu gibt es spätzle und gemüse



das war soooo lecker, dass unsere bäuche nach dem essen extrem gespannt haben, sogar spatzl hat mit großem appetit gegessen. zwar nur spätzle mit soße, aber da war ja das ganze gemüse drin versteckt